Krankensalbung

Krankensalbung – Kraft und Zuspruch in schwierigen Momenten

Die Krankensalbung ist ein Sakrament der Kraft, des Zuspruchs und der Hoffnung. Sie wird Menschen gespendet, die schwer erkrankt sind, vor einem größeren chirurgischen Eingriff stehen oder sich durch hohes Alter und körperliche Schwäche belastet fühlen. In der Krankensalbung dürfen sie erfahren: Gott ist an meiner Seite – auch in Krankheit, Schwäche und Unsicherheit.

Die Bedeutung der Krankensalbung

Früher bezeichnete man sie als „letzte Ölung“ – heute versteht sich die Krankensalbung als Zeichen lebendiger Hoffnung. Sie kann mehrmals im Leben empfangen werden und möchte stärken, aufrichten und begleiten.

Das Sakrament vereint Gebet, biblische Worte und das Zeichen der Salbung mit geweihtem Öl auf Stirn und Händen. Es vermittelt Gottes Nähe in einer schwierigen Lebensphase – nicht erst in den letzten Augenblicken.

Wie Sie die Krankensalbung empfangen können

Wenn Sie selbst oder ein Angehöriger die Krankensalbung wünschen – beispielsweise vor einem operativen Eingriff, bei schwerer Erkrankung oder im fortgeschrittenen Alter –, können Sie sich jederzeit an das Pfarrbüro wenden.

Ein Priester wird dann einen Termin mit Ihnen abstimmen – zu Hause, im Krankenhaus oder in der Pflegeeinrichtung.

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Unsere meistgestellten Fragen

Nein. Die Krankensalbung ist kein Signal für den nahenden Tod. Sie schenkt Trost, Ruhe und die erfahrbare Nähe Jesu Christi in Krankheit und Schwäche. Viele empfinden nach der Salbung neue Kraft und Frieden.

Weil das Sakrament früher fast ausschließlich Sterbenden gespendet wurde. Heute betont die Kirche: Die Krankensalbung ist ein Sakrament für alle Kranken, nicht nur für die Sterbestunde.

Im Jakobusbrief (Jak 5,14–15) wird die Salbung ausdrücklich empfohlen: Die Ältesten sollen für die Kranken beten und sie mit Öl salben, „das gläubige Gebet wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten“. Schon die frühe Kirche praktizierte dies.

Mit geweihtem Öl wird der Kranke gesalbt. Dabei wird gebetet, dass Gott ihm Sünden vergibt, ihn stärkt und aufrichtet: „Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes.“

Ja. Viele Gemeinden spenden sie in einer Eucharistiefeier. So wird deutlich: Es ist ein Sakrament der Kirche und kein rein privater Akt. Vom „letzten Ritus“ ist es zu einem heilenden und tröstenden Zeichen mitten im Leben geworden.

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Bei vielen Fragen, Absprachen und Anliegen wenden Sie sich zuerst an das Pfarrbüro. Dort helfen Ihnen unsere Pfarrsekretärinnen gerne weiter.

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59368 Werne
E-Mail: stchristophorus-werne@bistum-muenster.de

 

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