1951 war der Evenkamp das dichtest besiedelte Gebiet in Werne. „Eine Haushälfte hatte vier Zimmer – je zwei oben und unten, darunter die Wohnküche“, erinnerte sich eine Anwohnerin, die als Jungverheiratete bei der Familie ihres Mannes an der Lippestraße wohnte, direkt an der Kleinbahn zwischen Werne und Ermelinghof. Sie war in jenem Jahr in einer Notkirche in den ehemaligen Baracken des russischen Gefangenenlagers getraut worden. Vor dem Kirchenbau von St. Konrad gab es kein anderes Gotteshaus im Evenkamp. Dabei wuchs diese Siedlung stetig, seit die Zechenbetreiber, der Georgsmarienverein, im September 1911 bei der Stadtverwaltung den Antrag auf den Ausbau der Kolonie gestellt hatten.


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Pfarrgemeinde St. Christophorus
Kirchhof 14
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